Was die Anlage im Winter liefert

Der Winter · die ehrliche Rechnung

Der Winter ist nicht das Problem der Anlage — er ist ihre schwächste Jahreszeit, und das bleibt so.

Im Winterhalbjahr fallen bei einer Dachanlage rund 27 Prozent des Jahresertrags an. Wer das weiss, plant richtig. Wer auf Wintersonne hofft, wird enttäuscht.

Stand September 2026bis zu drei Offerten im VergleichBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

27
Prozent des Jahresertrags liefern Dachanlagen im Winterhalbjahr
42
Prozent sind es bei Fassadenanlagen
60
Grad und steiler ist optimal, wenn es um den Winterertrag geht
400
Franken je Kilowatt zahlt der Bund für stark geneigte integrierte Anlagen
Dach 27 Prozent im WinterhalbjahrFassade 42 ProzentSonne steht tief, Tage sind kurzAb 60 Grad Winter optimiertSchnee kostet Tage, nicht Wochen
Die Ursache

Drei Gründe, warum der Winter schwach ist

Die Tage sind kurz — weniger Stunden mit Licht. Die Sonne steht tief, ihr Licht durchquert mehr Atmosphäre und trifft flacher auf ein normal geneigtes Dach. Und im Mittelland kommt Hochnebel dazu, der wochenweise liegen bleibt.

Zusammen ergibt das die 27 Prozent, die eine Dachanlage im Winterhalbjahr liefert. Das ist keine Schwäche einer bestimmten Anlage, sondern der Normalfall.

Genau deshalb ist Autarkie über den Winter mit einer Hausanlage und einem Hausspeicher nicht erreichbar. Wer das verspricht, rechnet mit Sommerzahlen.

Was hilft

Steiler bauen — und was das kostet

Der Bund honoriert stark geneigte integrierte Anlagen mit 400 statt 360 Franken je Kilowatt. Das ist ein Hinweis darauf, dass Winterstrom politisch erwünscht ist — die Entscheidung bleibt trotzdem eine Rechnung für Ihr Dach.

MassnahmeWirkung im WinterWas sie kostet
MassnahmeNeigung ab 60 GradWirkung im WinterNimmt die tief stehende Sonne besser auf, Schnee rutscht schneller abWas sie kostetKostet Sommerertrag. Über das Jahr gerechnet meist weniger Gesamtertrag.
MassnahmeFassadenanlageWirkung im Winter42 Prozent des Jahresertrags fallen im Winterhalbjahr an statt 27Was sie kostetGeringerer Jahresertrag, aber besser verteilt. In Basel-Landschaft mit 120 Franken je Quadratmeter gefördert — nur mit Sanierung.
MassnahmeOst-West-BelegungWirkung im WinterVerteilt den Ertrag über den Tag, hilft im Winter wenigWas sie kostetKostet etwas Jahresertrag.
MassnahmeGrössere AnlageWirkung im WinterHebt auch den Winterertrag absolutWas sie kostetDer Zusatzstrom im Sommer wird meist eingespeist.
Häufige Fragen

Vier Punkte zum Winter

01Lohnt sich eine Anlage trotz schwachem Winter?

Ja. Die Rechnung wird über das ganze Jahr gemacht, und das Sommerhalbjahr trägt den grösseren Teil. Wichtig ist nur, mit den richtigen Zahlen zu planen statt mit Sommerwerten.

02Hilft ein grösserer Speicher über den Winter?

Nein. Ein Hausspeicher überbrückt Stunden. Um mehrere trübe Wochen zu überbrücken, bräuchte es Kapazitäten in einer ganz anderen Grössenordnung.

03Ist der Hochnebel wirklich so schlimm?

Im Mittelland kann er tagelang liegen, und dann bleibt nur diffuses Licht. In Höhenlagen über der Nebelgrenze sieht der Winter deutlich besser aus — das ist einer der Gründe, warum alpine Anlagen im Gespräch sind.

04Soll ich wegen des Winters steiler bauen?

Nur wenn Ihnen Winterstrom mehr wert ist als Jahresertrag — etwa weil Sie im Winter viel verbrauchen. Für die meisten Haushalte ist die auf den Jahresertrag optimierte Neigung die bessere Wahl.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

Weiterlesen

Was dazugehört

BeitragWorum es dort geht
BeitragSchnee auf den ModulenWorum es dort gehtLast, Lawine und Ertrag.
BeitragWelche Monate liefernWorum es dort gehtDie ganze Jahreskurve.
BeitragNeigung, Ausrichtung, KreuzmontageWorum es dort gehtWas die Neigung ausmacht.

Planen Sie mit Jahreszahlen, nicht mit Sommerwerten.

Nennen Sie uns Ihre Postleitzahl und ein paar Eckdaten, dann kommen bis zu drei Angebote aus Ihrer Region. Kostenlos und unverbindlich.

Datenstand 12. September 2026. Quellen: Swissolar · EnergieSchweiz · Sonnendach.ch des Bundes · Pronovo, abgerufen am 12. September 2026.