Solaranlage finanzieren: Eigenmittel, Hypothek, Kredit

Finanzierung · Eigenmittel, Hypothek, Kredit

Die Einmalvergütung kommt erst Monate nach der Rechnung — das muss die Finanzierung aushalten.

Eine Anlage für 25 000 bis 30 000 Franken ist selten Portokasse. Drei Wege stehen offen, und sie unterscheiden sich weniger im Zins als im Aufwand und in der Frist.

Stand September 2026bis zu drei Offerten im VergleichBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

25'000–30'000
Franken kostet eine 10-kWp-Anlage, vor Förderung
360
Franken je Kilowatt kommen als Einmalvergütung zurück, bei angebauten Anlagen unter 30 kW
3
Monate nennt EnergieSchweiz für die Auszahlung nach der Einreichung
0
Franken Eigenkapital verlangt keine dieser Varianten zwingend
Eigenmittel kein Zins, keine FristHypothek aufstocken meist der günstigste ZinsKonsumkredit schnell, aber teuerEinmalvergütung kommt erst nach dem BauAbzug Investition gilt am Bestandsbau als Unterhalt
Der Vergleich

Drei Wege, drei Rechnungen

Wer die Hypothek aufstockt, sollte den Termin früh setzen. Die Bank braucht Unterlagen, und die Offerte der Anlage gehört dazu.

WegWas dafür sprichtWorauf zu achten ist
WegEigenmittelWas dafür sprichtKein Zins, kein Papierkram, keine Bindung.Worauf zu achten istDas Geld ist gebunden. Prüfen Sie, ob Sie es anderswo dringender brauchen.
WegHypothek aufstockenWas dafür sprichtIn der Regel der günstigste Zins, weil grundpfandgesichert.Worauf zu achten istDie Bank prüft Tragbarkeit und Belehnung neu. Braucht Vorlauf; sprechen Sie vor der Unterschrift mit der Bank.
WegKonsumkredit oder AnbieterfinanzierungWas dafür sprichtSchnell und ohne Grundbuch.Worauf zu achten istDeutlich teurer als eine Hypothek. Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins, nicht die Monatsrate.
WegMiete statt KaufWas dafür sprichtKeine Investition, feste monatliche Kosten.Worauf zu achten istDie Einmalvergütung geht dann meist an den Anbieter. Eigener Beitrag dazu im Ratgeber.

Wir sind keine Finanzberatung. Zinssätze und Tragbarkeitsregeln unterscheiden sich je Bank und ändern laufend.

Die Lücke

Zwischen Rechnung und Einmalvergütung liegen Monate

Die Schlussrechnung des Betriebs kommt nach der Fertigstellung. Das Gesuch bei Pronovo lässt sich bei einer Kleinanlage erst danach einreichen, und EnergieSchweiz nennt für die Auszahlung rund drei Monate. Zwischen Rechnung und Gutschrift liegt also ein halbes Jahr, in dem die 3600 Franken für eine Zehn-Kilowatt-Anlage noch nicht da sind.

Wer knapp rechnet, plant diese Lücke ein. Manche Betriebe bieten an, das Gesuch zu übernehmen und die Vergütung direkt zu verrechnen — dann steht in der Offerte bereits der gekürzte Betrag. Fragen Sie in diesem Fall nach, mit welchem Satz gerechnet wurde und was passiert, wenn Pronovo weniger zahlt.

Die rund drei Monate sind eine Angabe von EnergieSchweiz; Pronovo nennt auf der Gesuchsseite keine verbindliche Frist.

Häufige Fragen

Vier Punkte zur Finanzierung

01Ist die Hypothek immer die günstigste Variante?

Meistens, weil sie grundpfandgesichert ist. Sie ist aber auch die aufwendigste: Tragbarkeit, Belehnung und Termine. Bei kleineren Beträgen kann der Aufwand den Zinsvorteil aufwiegen.

02Was ist mit einer Anbieterfinanzierung des Installateurs?

Sie kann bequem sein, ist aber ein Kredit. Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins mit dem, was Ihre Bank anbietet, und lesen Sie, was bei vorzeitiger Rückzahlung gilt.

03Kann ich die Zinsen von den Steuern abziehen?

Schuldzinsen sind im Rahmen der geltenden Regeln abziehbar — das ist unabhängig davon, wofür der Kredit verwendet wurde. Für die Anlage selbst gilt die Unterhaltsfrage, dazu steht mehr im Steuerbeitrag.

04Lohnt es sich, auf tiefere Zinsen zu warten?

Das ist eine Zinsprognose, und die geben wir nicht ab. Was sich beziffern lässt: Jedes Jahr ohne Anlage kostet Sie den Eigenverbrauchsvorteil, bei einem Medianhaushalt rund 27,7 Rappen je selbst verbrauchter Kilowattstunde.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

Weiterlesen

Was dazugehört

BeitragWorum es dort geht
BeitragMieten statt kaufenWorum es dort gehtWenn die Anlage nicht Ihnen gehört.
BeitragEinmalvergütungWorum es dort gehtDie Sätze und wem das Geld gehört.
BeitragPhotovoltaik und SteuernWorum es dort gehtWas abziehbar ist und was versteuert wird.

Holen Sie zuerst die Offerte, dann die Finanzierung.

Nennen Sie uns Ihre Postleitzahl und ein paar Eckdaten, dann kommen bis zu drei Angebote aus Ihrer Region. Kostenlos und unverbindlich.

Datenstand 12. September 2026. Quellen: ElCom — Strompreis-Übersicht 2026 · Pronovo — Einmalvergütung · EnergieSchweiz · Swissolar, abgerufen am 12. September 2026.