Solaranlage Spreitenbach: Kosten, Förderung und Hallendach
Den Preisunterschied zeigen wir Ihnen.
Ein Haushalt zahlt hier 2026 genau 24.34 Rappen je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer — einer der tiefsten Werte unter allen Gemeinden, für die wir Tarife führen. Über den Logistik- und Einkaufsflächen liegen zugleich die grössten unverschatteten Dächer weit und breit. Was eine Anlage kostet, ab welcher Grösse der Kanton mitzahlt und was bleibt.
Vergleichswert für alle Gemeindeseiten: Der Vollpreis für das Standardprofil H4 liegt 2026 in Spreitenbach bei 24.34 Rappen je Kilowattstunde, ohne Mehrwertsteuer (Erhebung der ElCom). Diese Zahl steht auf jeder Gemeindeseite und macht die Orte untereinander vergleichbar.
Was den Preis auf einem Spreitenbacher Dach bestimmt
Beim Wohnhaus schlagen die Eindeckung durch, der Gerüstzugang und der Weg vom Dach zur Hauptverteilung. Beim Hallendach zählen andere Posten: Tragreserve, Abdichtung, die Aufbauten, um die herum belegt wird, und die Frage, ob der Anschluss die Leistung aufnimmt.
Bei einem Einfamilienhaus mit rund 10 Kilowatt landen die Offerten meist im Bereich von 18'000 bis 24'000 Franken, die Förderung noch nicht gegengerechnet; für einen Speicher sind je nach Grösse 6'000 bis 11'000 Franken zu veranschlagen. Je Kilowatt sinkt der Preis mit der Fläche — beziffern lässt sich das erst nach dem Aufmass. Sie beschreiben uns das Gebäude, den Rest übernehmen wir.
Vollpreis und Arbeitspreis in Spreitenbach
Beide gelten für 2026 und ohne Mehrwertsteuer — sie messen aber Verschiedenes.
| Grösse | Wert 2026 | Wofür er gilt |
|---|---|---|
| GrösseVollpreis H4 | Wert 202624.34 Rp. | Wofür er giltDer Vergleich mit anderen Gemeinden. Enthält die festen Posten des Werks, umgelegt auf 4'500 Kilowattstunden. |
| GrösseArbeitspreis | Wert 2026höchstens 23.27 Rp. | Wofür er giltWas jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart. Von den festen Posten ist nur der Messtarif amtlich ausgewiesen; verrechnet das Werk zusätzlich einen Grundpreis, liegt der Arbeitspreis tiefer. |
Der Vollpreis stammt aus dem Eintrag der Eidgenössischen Elektrizitätskommission für Spreitenbach, Tarifjahr 2026, Kategorie H4, Produkt Standard. Er ist die einzige Grösse, die für jede Schweizer Gemeinde amtlich vorliegt — und damit die einzige, mit der sich Gemeinden vergleichen lassen. Der Arbeitspreis beträgt 21.80 Rappen: Vollpreis 24.34 minus die festen Posten von 114 Franken im Jahr, umgelegt auf den Referenzverbrauch von 4'500 Kilowattstunden. Grund-, Leistungs- und Messpreis weist die Gemeinde Spreitenbach, Elektrizitätsversorgung im amtlichen Datenexport der Elektrizitätskommission einzeln aus — wir schätzen den Wert nicht mehr, sondern rechnen ihn nach. Die tiefste Netznutzung im Kanton: 7.62 Rappen.
Ab welcher Anlagengrösse in Spreitenbach der Kanton mitzahlt
Ein kommunales Programm ist für 2026 nicht auffindbar, wir behaupten deshalb keines. Bleiben zwei Ebenen — welche zahlt, hängt an der Dachgrösse.
| Ebene | Was Sie bekommen | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| EbeneBund, jede Grösse | Was Sie bekommenEinmalvergütung über Pronovo: Grundbeitrag plus Leistungsbeitrag je Kilowatt — unter 30 kW 360 Fr./kW angebaut und 400 Fr./kW integriert, ab 30 kW 300 Fr./kW, ohne Eigenverbrauch 450 Fr./kW. | Was das für Sie bedeutetMassgebend ist die Inbetriebnahme. Die Ansätze laufen bis zum 31. März des Folgejahres, am 1. April treten die neuen in Kraft — den Stichtag behalten wir im Blick. |
| EbeneKanton, Hausdach | Was Sie bekommenKeinen Rappen. Das Programm setzt erst bei rund 100 kWp an, Speicher fehlen ganz. Nur mit gleichzeitiger Dämmung gibt es einen Bonus: 20 Fr./m² begrüntes Flachdach, 30 Fr./m² Aufdach, 100 Fr./m² Indach. | Was das für Sie bedeutetWer Ihnen für ein Einfamilienhaus hier einen Kantonsbeitrag verspricht, hat das Programm nicht gelesen. |
| EbeneKanton, Hallendach | Was Sie bekommenJa, ab rund 100 kWp. Gefördert werden Anlagen dieser Grösse, die einspeisen und nicht auf Eigenverbrauch ausgelegt sind — die Logistik- und Gewerbedächer der Gemeinde also. | Was das für Sie bedeutetDer Zielkonflikt gehört auf den Tisch: Wer sie fährt, verzichtet auf 18.34 Rappen Eigenverbrauchsvorteil je Kilowattstunde. Beide Wege rechnet Ihr Partnerbetrieb durch. |
Billiger Strom, tiefe Vergütung — was daraus für Ihr Dach folgt
Seit Januar 2025 führt die Netze Spreitenbach AG das Netz, hervorgegangen aus der Elektrizitätsversorgung der Gemeinde; der ElCom-Datensatz nennt noch den alten Namen.
| Position | 2026 | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| PositionStrom, den Sie beziehen | 202624.34 Rp./kWh | Was dahinterstecktOhne Mehrwertsteuer, Profil H4: 12.62 Rappen Energie, 2.30 Bundesabgabe, 0.73 Gemeindeabgabe. Die restlichen rund 8.69 Rappen decken Netznutzung und weitere Abgaben — eine eigene Subtraktion, der Datensatz trennt sie nicht. |
| PositionStrom, den Sie einspeisen | 2026ab 6.00 Rp./kWh | Was dahinterstecktEin Satz des Werks für 2026 ist nicht belegt, gesichert ist die gesetzliche Mindestvergütung bis 30 Kilowatt — mit ihr rechnen wir durchgehend. Für den Herkunftsnachweis wies das Tarifblatt 2025 drei Rappen aus; für 2026 liegt kein Wert vor, und dieser Vorjahreswert ist nirgends eingerechnet. |
| PositionEinspeisung über 30 kW | 20266.0 bis 1.2 Rp. | Was dahinterstecktDie Mindestvergütung sinkt mit der Leistung, bei 149 Kilowatt bleiben 1.2 Rappen, darüber gilt der Marktpreis. Für ein Hallendach die wichtigste Zeile: Einspeisen trägt die Anlage nicht, der Eigenverbrauch tut es. |
| PositionIhr Vorteil je genutzter kWh | 202618.34 Rp. | Was dahinterstecktBezug minus Vergütung, 24.34 gegen 6.00. Um so viel ist eine Kilowattstunde mehr wert, wenn sie im Haus bleibt — deshalb gehören Speicher, Wärmepumpe und Ladepunkte hierher. |
Was ein Flachdach im Limmattal übers Jahr abwirft
Die grossen Dächer der Gemeinde sind flach, frei stehend, kaum verschattet. Der Haken sind die Aufbauten: Lüftungszentralen, Oberlichter und Attiken werfen im Winter lange Schatten; eine ernsthafte Planung legt die Reihen darum herum, statt die Fläche pauschal zu füllen.
Für den Überschlag setzen wir 950 bis 1'050 Kilowattstunden je Kilowatt und Jahr an — eine Rechengrösse, keine Zusage. Verbindlich wird der Ertrag erst mit Aufmass und geplanter Belegung; diese Arbeit steckt in der Offerte, Sie müssen weder Pläne suchen noch aufs Dach steigen.
Melden statt bewilligen — und in der Gewerbezone mit mehr Spielraum
Dachanlagen im Aargau sind meldepflichtig, nicht bewilligungspflichtig, solange die Gestaltungsvorgaben eingehalten sind: zusammenhängende Modulfläche, höchstens 20 Zentimeter Abstand zur Dachhaut, reflexionsarme Oberfläche, und vom Dachrand her bei 45 Grad Betrachtungswinkel unsichtbar. Eingereicht wird bei der Gemeinde, der Weg führt über EVEN, die Plattform des Kantons. Danach läuft eine Frist von 30 Tagen; bleibt sie ohne Einwände, darf gebaut werden.
In den Industrie-, Gewerbe- und Arbeitszonen sind die Vorgaben gelockert: Auf Flachdächern darf die Anlage um bis zu einen Meter überragen — die Voraussetzung für eine aufgeständerte Belegung mit vernünftigem Reihenabstand. Anders bei Denkmal- und Substanzschutz, bei Ortsbildern des Bundesinventars und in Kernzonen: dort braucht es eine Baubewilligung. Die Meldung verfasst Ihr Partnerbetrieb, er wahrt die Frist und spricht mit der Bauverwaltung. Von Ihnen braucht es eine Unterschrift, sonst nichts.
Zehn Kilowatt auf einem Hausdach in 8957
Gerechnet mit dem örtlichen Bezugspreis und der gesetzlichen Mindestvergütung.
| Fall | Produktion | Anteil im Haus | Gesparter Bezug | Vergütung | Nutzen je Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| Fallohne Speicher | Produktion9'500 kWh | Anteil im Haus30 % | Gesparter Bezug694 CHF | Vergütung399 CHF | Nutzen je Jahr1'093 CHF |
| Fallohne Speicher | Produktion10'500 kWh | Anteil im Haus30 % | Gesparter Bezug767 CHF | Vergütung441 CHF | Nutzen je Jahr1'208 CHF |
| Fallmit Speicher | Produktion9'500 kWh | Anteil im Haus60 % | Gesparter Bezug1'387 CHF | Vergütung228 CHF | Nutzen je Jahr1'615 CHF |
| Fallmit Speicher | Produktion10'500 kWh | Anteil im Haus60 % | Gesparter Bezug1'533 CHF | Vergütung252 CHF | Nutzen je Jahr1'785 CHF |
Nutzen je Jahr im Vergleich
Je länger der Balken, desto grösser der Wert in der Spalte «Nutzen je Jahr» der Tabelle darüber. Die Balkenlänge zeigt das Verhältnis der Zeilen zueinander, nicht einen absoluten Massstab.
Annahmen: Jahresertrag 950 bis 1'050 kWh je kWp. Ins Netz gehen ohne Speicher 70 Prozent der Erzeugung, mit Speicher noch 40 Prozent, der Rest wird im Gebäude genutzt. Bezugspreis 24.34 Rp./kWh ohne MwSt, Vergütung durchgehend 6.00 Rp./kWh, weil für 2026 kein Satz belegt ist. Ohne Alterung, Versicherung, Unterhalt und Grundpreise. Bandbreiten, keine Zusagen.
Vier Punkte, die hier immer wieder aufkommen
01Ab 100 Kilowattpeak zahlt der Kanton mit — was das für ein Hallendach heisst
Rund 100 Kilowattpeak sind die Schwelle, ab der das kantonale Programm greift — ein Hallendach erreicht sie meist mühelos, ein Hausdach nie. Gefördert werden Anlagen, die einspeisen und nicht auf Eigenverbrauch ausgelegt sind; auf derselben Schiene liegen GREIV und HEIV, letztere mit 450 Franken je Kilowatt von 2 bis 150 Kilowatt.
Entschieden wird das anhand Ihres Lastgangs: Läuft tagsüber ohnehin viel — Kälte, Förderanlagen, Ladepunkte —, ist jede genutzte Kilowattstunde 18.34 Rappen wert, während die Einspeisung über 30 Kilowatt Richtung 1.2 Rappen abfällt. Steht die Halle still, ist die Förderschiene womöglich besser. Wir rechnen beide durch.
02Kreuzmontage auf dem Hallendach: warum fast alle Flachdächer so belegt werden
Bei der Kreuzmontage stehen die Module paarweise gegeneinander, die eine Reihe blickt gegen Osten, die nächste gegen Westen. Der Winkel bleibt flach, die Reihen beschatten einander weniger und dürfen enger stehen — auf derselben Fläche findet mehr Leistung Platz als bei südgerichteten Reihen. Der Tagesverlauf wird gleichmässiger: Osten am Morgen, Westen am Abend, flachere Mittagsspitze. Das passt zu einem Betrieb, der den Tag durch läuft.
Zwei Punkte gehören geprüft. Die Statik: Die Gestelle werden ballastiert statt in die Dachhaut geschraubt, und dieses Gewicht will mit der Schneelast zusammen nachgewiesen sein. Die Windlast: Freistehende Hallendächer stehen exponiert, Rand- und Eckbereiche werden stärker beschwert. Beides klärt der Betrieb vor der Offerte — Sie bekommen das Ergebnis, nicht die Aufgabe.
03Mehrfamilienhaus und Gewerbemieter: der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
Ein Dach, mehrere Parteien: Beim Zusammenschluss zum Eigenverbrauch treten die Wohnungen eines Mehrfamilienhauses oder die Mieter einer Gewerbeliegenschaft gegenüber dem Netz gemeinsam auf. Nach aussen bleiben ein Anschluss und eine Rechnung des Werks; innen misst ein Zählerkonzept, wer wie viel bezogen hat, abgerechnet wird intern oder über einen Dienstleister.
Wirtschaftlich ist das der stärkste Hebel auf einem grossen Dach: Was eine Partei nutzt, zählt zum Wert des Bezugspreises statt zur tiefen Vergütung, und mehrere Parteien mit verschiedenen Tagesabläufen halten mehr Erzeugung im Haus. Teurer als beim Werk darf der interne Strom nicht werden. Die Eigentümerschaft unterschreibt, Messkonzept und Anmeldung erledigen wir.
04Unser Strom ist schon erneuerbar — wozu dann eine eigene Anlage?
Der Einwand stimmt: Die gelieferte Energie stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Produktion, aus Wasserkraft im Alpenraum. Ökologisch ist der Anschluss kein Problem. Beim eigenen Dach geht es aber nicht um die Farbe des Stroms, sondern um seinen Preis.
Für jede Kilowattstunde vom Netz zahlen Sie 24.34 Rappen ohne Mehrwertsteuer, für jede eingespeiste erhalten Sie gesichert 6.00 Rappen. Die 18.34 Rappen dazwischen sind der eigentliche Ertrag; sie entstehen, weil auf selbst genutztem Strom weder Netznutzung noch Bundes- und Gemeindeabgabe anfallen. Und der Tarif wird jährlich neu festgesetzt — wer einen Teil vom Dach deckt, nimmt ihn aus dieser Runde heraus.
Vom Reihenhaus bis zur Logistikhalle — bis zu drei Angebote für Ihr Dach.
Sie nennen Postleitzahl und Dachfläche, wir holen bis zu drei Offerten aus dem Limmattal ein. Kostenlos und unverbindlich, ohne Werbeanrufe.
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Dieselbe Rechnung für die Nachbarschaft, den Bezirk und den Kanton.
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|---|---|
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| SeiteKanton Aargau | Worum es dort gehtDie Spanne der Strompreise im Kanton und die kantonale Förderung. |
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| SeitePhotovoltaik Wettingen | Worum es dort gehtNachbargemeinde im Bezirk Baden. |
| SeiteLebensdauer und Verschleiss | Worum es dort gehtEin Ratgeberartikel zum Weiterlesen. |
Datenstand 27. August 2026 · fachlich geprüft von XTREMESOLAR. Quellen: Gemeinde Spreitenbach — Elektrizitätsversorgung · ElCom — Strompreise 2026 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · Kanton Aargau — Förderung von Massnahmen. Der Bezugspreis von 24.34 Rp./kWh gilt ohne Mehrwertsteuer ab 1. Januar 2026; für die Rücklieferung liegt kein Satz des Werks vor. Tarife und Fördersätze ändern jährlich — diese Seite wird quartalsweise nachgeprüft.