Schnee auf den Solarmodulen: was vom Winterertrag bleibt

Schnee · Ertrag, Last und Dachlawine

Der Ertragsverlust durch Schnee ist das kleinste der drei Schneeprobleme.

Liegt Schnee auf den Modulen, liefern sie nichts. Das betrifft im Mittelland wenige Tage im Jahr. Die beiden anderen Fragen — Last und abrutschender Schnee — sind die wichtigeren.

Stand September 2026bis zu drei Offerten im VergleichBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

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Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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Kilowattstunden liefert ein vollständig verschneites Modul
27
Prozent des Jahresertrags liefern Dachanlagen im Winterhalbjahr
60
Grad und steiler ist optimal für den Winterertrag — und lässt Schnee schneller abrutschen
1
Punkt gehört in jede Offerte: die Schneelast des Standorts
Verschneit kein ErtragGlatte Oberfläche Schnee rutscht meist von selbstSteile Neigung rutscht schnellerSchneelast gehört in die StatikDachlawine Schneefanggitter prüfen
Der Ertrag

Wie lange Schnee wirklich liegt

Solarglas ist glatt, und die Module sind geneigt. Sobald die Sonne durchkommt und die Oberfläche sich leicht erwärmt, rutscht die Schneedecke meist von selbst ab. Im Mittelland betrifft das wenige Tage im Jahr, in höheren Lagen mehr.

Der Winter ist ohnehin die schwache Jahreszeit: Dachanlagen liefern im Winterhalbjahr rund 27 Prozent ihres Jahresertrags. Ein paar verschneite Tage fallen in dieser Rechnung kaum ins Gewicht.

Steile Anlagen haben dabei doppelten Vorteil: Sie fangen die tief stehende Wintersonne besser und lassen Schnee schneller abrutschen. Ab 60 Grad ist die Neigung auf den Winter hin optimiert.

Schnee vom Dach zu räumen ist gefährlich und beschädigt im Zweifel die Module. Es lohnt sich für den Ertrag nicht.

Die zwei ernsten Fragen

Schneelast und was von oben kommt

Beides sind Bau- und keine Photovoltaikfragen — und genau deshalb fallen sie durch, wenn nur über Module und Ertrag gesprochen wird.

FrageWorum es gehtWer sie beantwortet
FrageSchneelastWorum es gehtModule und Unterkonstruktion müssen die Schneelast des Standorts tragen. Die ist in der Schweiz stark höhenabhängig.Wer sie beantwortetDie Statik in der Planung. Gehört in die Offerte, nicht in ein Gespräch.
FrageDachlawineWorum es gehtEine glatte Modulfläche lässt Schnee schneller abgehen als ein Ziegeldach — über Eingang, Gehweg oder Parkplatz ein Risiko.Wer sie beantwortetDer Betrieb plant Schneefanggitter ein. Fragen Sie danach, wenn unter der Traufe etwas liegt.
FrageVereisung an der TraufeWorum es gehtAbtauender Schnee kann an der Kante wieder gefrierenWer sie beantwortetWird bei der Montageplanung berücksichtigt.
Häufige Fragen

Vier Punkte zu Schnee

01Soll ich die Module im Winter abkehren?

Nein. Der Gewinn ist gering, das Risiko für Sie und für die Module hoch. Warten Sie, bis der Schnee von selbst abgeht.

02Brauche ich Schneefanggitter?

Wenn unter der Dachfläche ein Eingang, ein Gehweg, ein Parkplatz oder ein Nachbargrundstück liegt: ja. Die Frage gehört in die Planung, nicht in den ersten Winter.

03Hält meine Unterkonstruktion die Schneelast?

Das beantwortet die Statik, und sie richtet sich nach dem Standort. In höheren Lagen gelten deutlich grössere Werte als im Mittelland. Ein Betrieb, der ohne Standortangabe eine Aussage macht, rät.

04Bringt eine steilere Anlage im Winter wirklich mehr?

Ja. Die Wintersonne steht tief, eine steile Fläche nimmt sie besser auf. Ab 60 Grad ist der Winterertrag optimiert — auf Kosten des Sommers. Fassadenanlagen liefern deshalb 42 Prozent ihres Jahresertrags im Winterhalbjahr, Dächer nur 27.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

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Was dazugehört

BeitragWorum es dort geht
BeitragNeigung, Ausrichtung, KreuzmontageWorum es dort gehtWas die Lage der Module ausmacht.
BeitragWelche Monate liefernWorum es dort gehtDie Jahreskurve im Detail.
BeitragWartung und BetriebWorum es dort gehtWas die Anlage über die Jahre braucht.

Klären Sie Schneelast und Fanggitter vor der Montage.

Nennen Sie uns Ihre Postleitzahl und ein paar Eckdaten, dann kommen bis zu drei Angebote aus Ihrer Region. Kostenlos und unverbindlich.

Datenstand 12. September 2026. Quellen: Swissolar · EnergieSchweiz · Sonnendach.ch des Bundes · Pronovo, abgerufen am 12. September 2026.