Kantonale Förderung 2026: was Aargau, Bern, Solothurn und Basel-Landschaft zahlen

 
 
 
 
Kantonale Förderung · Aargau · Bern · Solothurn · Basel-Landschaft

Vom Kanton kommt für Ihr Hausdach fast nirgends Geld.

Das überrascht die meisten. Drei der vier Kantone in unserem Gebiet zahlen an eine gewöhnliche Photovoltaikanlage auf dem Einfamilienhaus keinen Rappen, der vierte nur unter einer Bedingung. Der Beitrag kommt vom Bund — und manchmal von Ihrer Gemeinde.

Stand September 2026vier Kantone im VergleichBund, Kanton, Gemeinde getrenntkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

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Franken zahlen Aargau, Bern und Solothurn an die übliche Hausanlage
360
Franken je Kilowatt kommen vom Bund bei einer angebauten Anlage unter 30 kW
40
Franken je Quadratmeter Dach zahlt Basel-Landschaft — nur mit Sanierung
30
Tage Frist hat die Meldung der fertigen Anlage in drei der vier Kantone
Aargau nur Grossanlagen ab rund 100 kWpBern kein Beitrag an PhotovoltaikSolothurn kein Beitrag an PhotovoltaikBasel-Landschaft nur mit energetischer SanierungBund 360 bis 400 Fr./kW unter 30 kW
Der Überblick

Was die vier Kantone 2026 wirklich zahlen

Alle vier Kantone führen ein Energieförderprogramm. Photovoltaik zur Stromerzeugung steht auf keiner dieser Listen als eigener Beitrag für das normale Wohnhaus.

Kanton Beitrag an Photovoltaik Was der Kanton stattdessen fördert
KantonAargau Beitrag an PhotovoltaikNur für grossflächige Anlagen ab rund 100 Kilowattpeak. Das Programm lief 2022 bis 2025 mit 700 000 Franken und übernimmt die Differenz bis zur Wirtschaftlichkeit. Was der Kanton stattdessen fördertGebäudehülle, Wärmepumpen, Holzfeuerungen, thermische Solaranlagen.
KantonBern Beitrag an PhotovoltaikKeiner. Photovoltaik und Batteriespeicher stehen nicht auf der Massnahmenliste. Was der Kanton stattdessen fördertGebäudesanierung, Wärmepumpen, Holzheizungen, Wärmenetze, thermische Solaranlagen mit 2400 Franken plus 1000 Franken je Kilowatt thermisch, Ladeinfrastruktur, Beratungen.
KantonSolothurn Beitrag an PhotovoltaikKeiner. Das Stimmvolk verwarf am 9. Februar 2025 die Totalrevision des Energiegesetzes mit 57.52 Prozent Nein — sie hätte ein Bonusprogramm für Erzeugung und Speicherung gebracht. Was der Kanton stattdessen fördertWärmedämmung, Wärmepumpen, Holzheizungen, thermische Solaranlagen mit 1800 Franken plus 750 Franken je Kilowatt.
KantonBasel-Landschaft Beitrag an PhotovoltaikBonus Photovoltaik im Energiepaket, aber nur zusammen mit einer energetischen Sanierung: 40 Franken je Quadratmeter Dach, 120 Franken je Quadratmeter Fassade, höchstens 100 000 Franken und 50 Prozent der Kosten. Gesuch vor Baubeginn. Was der Kanton stattdessen fördertGebäudehülle, Heizungsersatz, Sanierungen — der Photovoltaik-Bonus hängt daran.

Stand 12. September 2026. Förderprogramme ändern jährlich; prüfen Sie den Betrag vor der Unterschrift bei der kantonalen Energiefachstelle.

Woher das Geld kommt

Der Bund zahlt — und zwar überall gleich

Die Einmalvergütung ist die eigentliche Förderung. Sie kommt von Pronovo im Auftrag des Bundes und ist im ganzen Land identisch, unabhängig vom Kanton. Für eine angebaute Anlage unter 30 Kilowatt sind es 360 Franken je Kilowatt, für eine in die Dachhaut integrierte 400 Franken, für den Anteil oberhalb von 30 Kilowatt 300 Franken.

Das heisst auch: Wer Ihnen eine Offerte mit einem besonders hohen Kantonsbeitrag vorrechnet, sollte diesen Beitrag benennen können. In Aargau, Bern und Solothurn gibt es ihn für die Hausanlage nicht.

Die zweite Geldquelle ist die Gemeinde. Sie ist der Grund, warum zwei Nachbarhäuser über der Gemeindegrenze mehrere tausend Franken auseinanderliegen können. Was Ihre Gemeinde zahlt, steht auf der Gemeindeseite in diesem Shop.

Beträge der Einmalvergütung nach der Darstellung eines Energieversorgers, nicht aus der amtlichen Tarifliste. Der verbindliche Satz steht im Beitragsbescheid von Pronovo.

Nach dem Bau

Wohin die Meldung geht, entscheidet der Kanton

Die fertige Anlage muss gemeldet werden. Der Empfänger ist nicht überall derselbe.

Kanton Meldung geht an Frist und Besonderheit
KantonAargau Meldung geht anBaubehörde der Standortgemeinde Frist und Besonderheit30 Tage.
KantonSolothurn Meldung geht anBaubehörde der Standortgemeinde Frist und Besonderheit30 Tage. Solarpflicht seit 1. Januar 2023 für Neubauten über 300 Quadratmeter anrechenbarer Gebäudefläche.
KantonBasel-Landschaft Meldung geht anKantonales Bauinspektorat Frist und Besonderheit30 Tage. Reinach führt ein eigenes Bauinspektorat.
KantonBern Meldung geht anZuständige Baubehörde Frist und BesonderheitSolarpflicht seit 1. Januar 2026 für Neubauten. Bei einer grösseren Dachsanierung am Bestand besteht nur eine Meldepflicht, keine Baupflicht — diese Unterscheidung wird häufig verwechselt.
Häufige Fragen

Vier Punkte zur kantonalen Förderung

01Warum zahlt mein Kanton nichts, wenn Photovoltaik doch gewollt ist?

Die Aufgabenteilung ist gewollt: Der Bund fördert die Stromerzeugung über die Einmalvergütung, die Kantone fördern Wärme — Dämmung, Heizungsersatz, thermische Solaranlagen. Doppelt zu zahlen wäre aus Sicht der Kantone Geld, das anderswo mehr bewirkt.

In Solothurn hat das Stimmvolk diese Linie 2025 ausdrücklich bestätigt.

02Lohnt es sich, auf ein neues Förderprogramm zu warten?

Das lässt sich nicht seriös beantworten, weil kein Programm angekündigt ist, das für die Hausanlage gelten würde. Wer wartet, verliert in der Zwischenzeit den Eigenverbrauch — bei einem Bezugspreis um dreissig Rappen je Kilowattstunde ist das der grössere Posten als jeder denkbare Kantonsbeitrag.

03Kann ich Kantons- und Gemeindebeitrag zusammen beziehen?

In der Regel ja, sofern beide Programme das nicht ausschliessen. Baselland verlangt für den Photovoltaik-Bonus die energetische Sanierung; das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden. Gemeindeprogramme knüpfen ihren Beitrag oft an die ausbezahlte Einmalvergütung an und werden deshalb erst danach fällig.

04Was mache ich, wenn eine Offerte einen Kantonsbeitrag ausweist?

Fragen Sie nach dem Programm und dem Datum. Für eine Hausanlage in Aargau, Bern oder Solothurn gibt es keinen kantonalen Beitrag; in Baselland gilt er nur mit Sanierung. Wird der Betrag trotzdem abgezogen, steht er nachher als offene Rechnung da.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

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