Wie aus Sonnenlicht Strom wird

Die Physik dahinter · kurz und ohne Formeln

Solarzellen mögen Licht, aber sie mögen keine Hitze.

Der Zusammenhang überrascht viele: Der beste Ertragstag ist nicht der heisseste, sondern ein kühler, klarer Tag. Wer versteht, warum, versteht auch, weshalb im März mehr ankommt als erwartet.

Stand September 2026bis zu drei Offerten im VergleichBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

22
Prozent Wirkungsgrad erreichen heutige Module typischerweise
15
Monate Betrieb braucht ein Modul, um die Energie seiner Herstellung wieder einzuspielen
27
Prozent des Jahresertrags liefern Dachanlagen im Winterhalbjahr
42
Prozent sind es bei Fassadenanlagen
Licht nicht Wärme erzeugt den StromKühle Module arbeiten besserDiffuses Licht zählt auch bei BewölkungEnergetische Amortisation rund 15 MonateWinterhalbjahr Dach 27 Prozent
In der Zelle

Licht trifft Silizium, und Ladung wandert

Eine Solarzelle besteht aus zwei Siliziumschichten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Trifft Licht auf die Grenzfläche, werden Ladungsträger frei und wandern in eine Richtung ab. Zwischen Vorder- und Rückseite entsteht eine Spannung — wird ein Verbraucher angeschlossen, fliesst Strom.

Entscheidend ist die Menge des Lichts, nicht die Wärme. Deshalb liefert ein kühler, klarer Frühlingstag mehr als ein schwüler Hochsommertag mit Dunst. Steigt die Zelltemperatur, sinkt die Spannung und damit die Leistung.

Auch an bewölkten Tagen kommt Ertrag zustande. Das Licht ist dann diffus, also aus allen Richtungen gestreut. Es ist deutlich schwächer als direkte Einstrahlung, aber es ist nicht null — ein Grund, warum die Jahreskurve nicht einfach zwischen Sonne und Schatten springt.

Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Einstrahlung in Strom umgesetzt wird. Rund 22 Prozent sind heute typisch; die restliche Energie wird zu Wärme.

Die Energiebilanz

Wie lange ein Modul arbeitet, bis es sich energetisch lohnt

Die Herstellung eines Moduls braucht Energie. Rund fünfzehn Monate Betrieb genügen, um diese Energie wieder einzuspielen — gerechnet für mitteleuropäische Verhältnisse. Alles danach ist Gewinn.

Das ist eine andere Rechnung als die finanzielle Amortisation, die mit Franken statt mit Kilowattstunden arbeitet und deutlich länger dauert. Beide Zahlen werden oft verwechselt.

Häufige Fragen

Vier Punkte zur Funktionsweise

01Liefert die Anlage bei Bewölkung gar nichts?

Doch, aber deutlich weniger. Diffuses Licht wird ebenfalls umgesetzt. Vollständig null wird es erst nachts.

02Warum ist der Wirkungsgrad nicht höher?

Nur ein Teil des Sonnenspektrums lässt sich in einer Siliziumzelle nutzen; der Rest wird Wärme. Die physikalische Grenze liegt für diese Bauart deutlich unter hundert Prozent. Für Ihr Dach zählt ohnehin der Ertrag je Fläche, nicht die Prozentzahl.

03Schadet Hitze der Anlage?

Dauerhaft nicht, aber sie kostet Leistung. Deshalb werden Module mit Abstand zur Dachhaut montiert — die Hinterlüftung hält sie kühler. Eine vollflächig in die Dachhaut integrierte Anlage ist wärmer und liefert je Kilowatt etwas weniger.

04Brauchen Module direkte Sonne zur Mittagszeit?

Sie liefern dann am meisten, aber nicht nur dann. Über den Tag verteilt kommt auch morgens und abends Ertrag zusammen, je nach Ausrichtung unterschiedlich stark.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

Weiterlesen

Was dazugehört

BeitragWorum es dort geht
BeitragGrundlagen PhotovoltaikWorum es dort gehtWoraus die Anlage besteht.
BeitragWelche Monate liefernWorum es dort gehtWie sich der Ertrag übers Jahr verteilt.
BeitragNeigung, Ausrichtung, KreuzmontageWorum es dort gehtWas die Lage der Module ausmacht.

Was Ihr Dach hergibt, rechnet ein Betrieb aus.

Nennen Sie uns Ihre Postleitzahl und ein paar Eckdaten, dann kommen bis zu drei Angebote aus Ihrer Region. Kostenlos und unverbindlich.

Datenstand 12. September 2026. Quellen: Swissolar · EnergieSchweiz · Sonnendach.ch des Bundes · Pronovo, abgerufen am 12. September 2026.