Welche Rolle Photovoltaik in der Schweizer Stromversorgung spielt

Die grosse Linie · wo Photovoltaik hineinpasst

Photovoltaik löst das Sommerproblem der Stromversorgung — nicht das Winterproblem.

Wer versteht, warum Winterstrom in der Schweiz das knappe Gut ist, versteht auch, warum der Bund steile Anlagen besser bezahlt und warum über alpine Anlagen gesprochen wird.

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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

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Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
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Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

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Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

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Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

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Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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27
Prozent des Jahresertrags liefern Dachanlagen im Winterhalbjahr
42
Prozent sind es bei Fassadenanlagen
400
Franken je Kilowatt zahlt der Bund für stark geneigte integrierte Anlagen
360
Franken für die übliche angebaute Anlage unter 30 Kilowatt
Sommer ÜberschussWinter KnappheitDach 27 Prozent im WinterhalbjahrFassade und steile Anlagen besserer WinteranteilBund honoriert steile integrierte Anlagen
Die Ausgangslage

Warum der Winter die eigentliche Frage ist

Photovoltaik liefert dann am meisten, wenn am wenigsten geheizt wird. Im Winterhalbjahr fallen bei einer Dachanlage rund 27 Prozent des Jahresertrags an — genau in der Zeit, in der der Verbrauch am höchsten ist.

Das ist kein Mangel einer bestimmten Anlage, sondern eine Eigenschaft der Sonne in unseren Breiten: kurze Tage, tiefer Sonnenstand, im Mittelland dazu Hochnebel.

Deshalb dreht sich die Diskussion um Winterstrom. Steile Anlagen, Fassaden und Standorte über der Nebelgrenze liefern anteilig mehr davon — eine Fassadenanlage kommt auf 42 Prozent im Winterhalbjahr statt auf 27.

Diese Zahlen beschreiben die Verteilung über das Jahr, nicht die absolute Menge. Eine Fassadenanlage liefert insgesamt weniger als eine Dachanlage.

Ihr Beitrag

Was ein einzelnes Dach ausmacht

Ein Hausdach ändert die Versorgungslage nicht. Was es ändert, ist der eigene Bezug: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde muss nicht erzeugt, transportiert und bezahlt werden.

In der Summe ergibt das den Beitrag der Dachanlagen — und der ist der Grund, warum der Bund die Einmalvergütung überhaupt zahlt: 360 Franken je Kilowatt für die übliche angebaute Anlage, 400 für die integrierte.

Wer den Beitrag zum Winterstrom erhöhen will, baut steiler. Ob sich das für Ihr Dach rechnet, ist eine eigene Frage — die Antwort steht im Beitrag zum Winterertrag.

Häufige Fragen

Vier Punkte zur grossen Linie

01Kann die Schweiz sich mit Solarstrom versorgen?

Im Sommer liefert Photovoltaik viel, im Winter wenig. Eine Versorgung allein über Dachanlagen ist deshalb keine realistische Beschreibung. Wir geben zur künftigen Zusammensetzung der Stromversorgung keine Prognose ab.

02Warum zahlt der Bund für integrierte Anlagen mehr?

400 statt 360 Franken je Kilowatt — integrierte Anlagen sind teurer und häufig steiler. Der Aufschlag gleicht das teilweise aus.

03Sind alpine Anlagen eine Konkurrenz zum Hausdach?

Nein. Sie zielen auf Winterstrom im Netz. Ihr Eigenverbrauch zu Hause bleibt davon unberührt.

04Was bringt mein Dach dem Netz?

Es entlastet es im Sommer und liefert im Winter wenig. Der grössere Effekt für Sie ist ohnehin der eigene Bezug, nicht die Einspeisung.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

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Datenstand 12. September 2026. Quellen: Swissolar · EnergieSchweiz · Sonnendach.ch des Bundes · Pronovo, abgerufen am 12. September 2026.