Welche Anlagengrösse zu Ihrem Haus passt

Die Anlagengrösse · drei Denkweisen

Das Dach einmal richtig auszunutzen ist fast immer günstiger als zweimal zu bauen.

Die Frage nach der Grösse wird meistens zu klein beantwortet. Drei Ansätze stehen zur Wahl, und sie führen zu sehr unterschiedlichen Anlagen.

Stand September 2026bis zu drei Offerten im VergleichBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

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3
Denkweisen führen zu drei verschiedenen Anlagen
30
Prozent Eigenverbrauch erreicht ein Haushalt ohne Speicher im Schnitt
6.0
Rappen bringt die eingespeiste Kilowattstunde mindestens
2
Mal Gerüst und Anfahrt zahlt, wer später erweitert
Nach Verbrauch kleinste AnlageNach Fläche grösste AnlageDer Mittelweg Dach ausnutzen, wo es sich lohntErweiterung später teuerEntscheidend Ihr Rücklieferungstarif
Die Ansätze

Drei Wege zur Grösse — mit unterschiedlichem Ergebnis

Welcher Ansatz gewinnt, entscheidet Ihr Rücklieferungstarif. Liegt er nahe bei der gesetzlichen Untergrenze von 6 Rappen, wird jede zusätzliche eingespeiste Kilowattstunde schlecht bezahlt. Zahlt Ihr Werk mehr, verschiebt sich die Rechnung Richtung grösser.

AnsatzWie gerechnet wirdWas dabei herauskommt
AnsatzNach dem eigenen VerbrauchWie gerechnet wirdDie Anlage deckt ungefähr den JahresverbrauchWas dabei herauskommtDie kleinste Variante. Hoher Eigenverbrauchsanteil, wenig Überschuss — aber das Dach bleibt teilweise ungenutzt.
AnsatzNach der nutzbaren DachflächeWie gerechnet wirdAlles belegen, was sinnvoll belegbar istWas dabei herauskommtDie grösste Variante. Mehr Ertrag, tieferer Preis je Kilowattpeak, dafür mehr Einspeisung zum Rücklieferungstarif.
AnsatzDer MittelwegWie gerechnet wirdDie guten Flächen voll belegen, schlechte weglassenWas dabei herauskommtMeist die beste Rechnung: Der Preisvorteil der Grösse wird mitgenommen, ohne schlechte Flächen zu bezahlen.
Die Erweiterung

Warum später erweitern teuer ist

Gerüst, Anfahrt, Planung, Meldung, Anschlussgesuch — all das fällt beim zweiten Mal erneut an, unabhängig davon, wie viele Module dazukommen. Diese Posten sind bei einer kleinen Erweiterung schnell teurer als die Module selbst.

Dazu kommt: Bei einer Erweiterung wird für die Einmalvergütung nur der Zubau gerechnet, und die Unterlagen der bestehenden Anlage gehören dazu.

Wer also schwankt, baut lieber einmal etwas grösser — vorausgesetzt, die Fläche taugt und die Statik trägt.

Häufige Fragen

Vier Punkte zur Grösse

01Soll ich für ein künftiges Elektroauto grösser bauen?

Wenn es absehbar kommt, ja. Ein Auto ist eine grosse, steuerbare Last und hebt den Eigenverbrauch deutlich — dann trägt auch eine grössere Anlage.

02Gibt es eine Obergrenze?

Technisch begrenzt die Dachfläche, förderrechtlich ändern sich die Sätze ab 30 Kilowatt und das Verfahren ab 100 Kilowattpeak. Für ein Einfamilienhaus sind diese Grenzen weit weg.

03Was ist mit dem Nordanteil des Dachs?

Selten sinnvoll. Bevor Sie Nordflächen belegen, prüfen Sie Ost und West — die liefern deutlich mehr und verteilen den Ertrag über den Tag.

04Muss die Anlage zum Verbrauch passen?

Nicht zwingend. Sie darf mehr erzeugen, als Sie verbrauchen — der Überschuss wird vergütet. Die Frage ist nur, ob sich der Zusatzertrag zum Rücklieferungstarif lohnt.

Photovoltaik in Ihrem Kanton

Förderung, Bewilligungsverfahren und Strompreise sind kantonal geregelt. Auf der Kantonsseite stehen die Zahlen für Ihre Gegend und die Gemeinden im Überblick.

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Was dazugehört

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BeitragKosten pro KilowattpeakWorum es dort gehtWarum grössere Anlagen je Kilowatt günstiger sind.
BeitragKosten pro QuadratmeterWorum es dort gehtVon der Dachfläche zur Leistung.
BeitragEinspeisen oder selbst verbrauchenWorum es dort gehtWas der Überschuss wert ist.

Lassen Sie zwei Grössen rechnen.

Nennen Sie uns Ihre Postleitzahl und ein paar Eckdaten, dann kommen bis zu drei Angebote aus Ihrer Region. Kostenlos und unverbindlich.

Datenstand 12. September 2026. Quellen: Swissolar · EnergieSchweiz · Sonnendach.ch des Bundes · Pronovo, abgerufen am 12. September 2026.