PV-Anlage Birsfelden: Kosten, Förderung und Ertrag 2026

Photovoltaik Birsfelden · Kanton Basel-Landschaft

Bis zu 3 Offerten für Ihr Birsfelder Dach.

Nirgends im Baselbiet liegen weite Hallendächer und dichte Wohnblocks so nah beieinander: Hafenareal und Kraftwerk am Rhein hier, mehrgeschossige Wohnhäuser mit knapper Dachfläche dort. Am Kraftwerksareal regte sich schon Widerstand gegen eine Solaranlage — aus Gründen des Ortsbilds. Am Anfang steht deshalb nicht die Modulwahl, sondern die Frage, wer beim Dach mitredet.

Preisabstand im Vergleichbis zu drei Angebote für Ihr Birsfelder DachFirmen aus dem unteren Baselbietkostenlos und unverbindlich

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sieben kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ob sich ein Speicher lohnt, hängt am Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung — die Zahlen dazu stehen weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 9

Massgebend für die Einmalvergütung ist die Inbetriebnahme, nicht der Auftrag.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

10'469
Einwohner: die kleinste der acht Primeo-Gemeinden in unserem Netz
21.39
Rappen Abstand zwischen Bezug und Rücklieferung — von uns gerechnet
30
Tage Vorlauf, bevor auf dem Dach gearbeitet werden darf
0
Franken aus einem Birsfelder Topf für private Dächer

Vergleichswert für alle Gemeindeseiten: Der Vollpreis für das Standardprofil H4 liegt 2026 in Birsfelden bei 31.98 Rappen je Kilowattstunde, ohne Mehrwertsteuer (Erhebung der ElCom). Diese Zahl steht auf jeder Gemeindeseite und macht die Orte untereinander vergleichbar.

Bezug im Hochtarif rund 31.66 Rp./kWhBezug im Niedertarif rund 25.51 Rp./kWhRücklieferung 10.266 Rp./kWhHerkunftsnachweis +2.00 Rp./kWhWert einer eigenen Kilowattstunde 21.39 Rp.Bezug im Hochtarif rund 31.66 Rp./kWhBezug im Niedertarif rund 25.51 Rp./kWhRücklieferung 10.266 Rp./kWhHerkunftsnachweis +2.00 Rp./kWhWert einer eigenen Kilowattstunde 21.39 Rp.
Kosten

Zwischen Hallendach und Wohnblock: was eine PV-Anlage hier kostet

Birsfelden hat auf engem Raum zwei Bauwelten. Am Rhein stehen die Hallen der Rheinhäfen und das Kraftwerk, mit Flächen, gegen die ein Hausdach wie eine Briefmarke wirkt. Wenige hundert Meter weiter beginnt die mehrgeschossige Wohnbebauung, in der sich viele Parteien wenig Dach teilen. Der Preis je Kilowattpeak fällt in diesen beiden Welten sehr verschieden aus — und zwar nicht wegen der Module.

Was ihn bewegt, sind Zugang und Weg: Wie kommt Material hinauf, braucht es Gerüst oder Kran, wie weit läuft das Kabel zur Hauptverteilung, wie viele Zähler hängen unten daran. Auf einem Wohnblock ist die Elektroseite der aufwendige Teil, auf einer Halle sind es Statik und Ballastierung. Zur Einordnung, gerechnet auf zehn Kilowattpeak an einem Wohnhaus: die Angebote liegen im Band 18'000 bis 24'000 Franken vor jedem Abzug, ein Speicher kostet weitere 6'000 bis 11'000. Spannen aus abgerechneten Projekten, keine Preisliste. Was Ihre Photovoltaikanlage kostet, steht fest, sobald jemand das Dach aufgenommen hat — und Sie sehen es dreimal nebeneinander.

Förderung

Energiestadt Birsfelden — für Ihr privates Dach zahlt sie trotzdem nichts

Die Gemeinde bereitet ihre eigenen Liegenschaftsdächer für Photovoltaik vor. Ein Beitrag an Private ist uns nicht belegt, und wir schreiben keinen hin, den wir nicht gesehen haben.

WerWas fliesstWoran es hängt
WerBund Was fliesstDie Einmalvergütung von Pronovo ist der sichere Teil: unter 30 Kilowatt 360 Franken je Kilowatt angebaut, 400 dachintegriert, ab 30 Kilowatt noch 300 angebaut, ohne eigenen Verbrauch zwischen 2 und 150 Kilowatt 450. Dazu ein Grundbeitrag, dessen Höhe uns nicht belegt ist — darum nennen wir keine. Woran es hängtEs zählt der Tag der Inbetriebnahme. Die heutigen Ansätze laufen bis zum 31. März des Folgejahres, ab dem 1. April gelten neue. Wer im Frühjahr ans Netz geht, sollte den Stichtag im Kalender haben; wir haben ihn.
WerKanton Basel-Landschaft Was fliesstKeinen Rappen je Kilowattpeak. Der einzige Titel heisst Bonus Photovoltaik-Anlage und steht im Baselbieter Energiepaket: seit 1. Januar 2026 40 Franken je Quadratmeter Modulfläche auf dem Dach, 120 an der Fassade. Gedeckelt auf 100'000 Franken je Gesuch und auf die Hälfte der Investition. Woran es hängtEr setzt eine energetische Sanierung von Dach oder Fassade voraus, und die Module müssen auf dem sanierten Bauteil liegen. Die belegte Fläche darf die gedämmte nicht übersteigen. Für den blossen Ersatz einer alten Anlage gibt es nichts, für Nebenbauten ebenso wenig.
WerGemeinde Birsfelden Was fliesstKein eigenes Förderprogramm belegt. Birsfelden trägt das Label Energiestadt und rüstet die gemeindeeigenen Dächer für Photovoltaik. Ein Zustupf für Private ergibt sich daraus nicht. Woran es hängtWer Ihnen hier eine Gemeindeförderung verspricht, sollte sie belegen können. Der Partnerbetrieb fragt vor der Offerte auf der Verwaltung nach — liegt doch etwas auf, steht es in Ihrer Offerte.

Über den Kantonsbeitrag entscheidet eine Reihenfolge: Eingereicht sein muss das Gesuch, bevor gebaut wird, und zwar seit dem 12. Januar 2026 über energiepaket-bl.ch. Wird zuerst montiert und danach eingereicht, besteht kein Anspruch mehr. Diese Frist zu halten ist Sache Ihres Partnerbetriebs; von Ihnen braucht es die Unterschrift auf dem fertigen Formular.

Primeo-Tarife 2026

Ihr Tarif kommt aus Münchenstein, nicht vom Kraftwerk nebenan

Die Gemeinde hält ausdrücklich fest, dass die Stromversorgung über Primeo in Münchenstein läuft. Die Ansätze gelten im ganzen Versorgungsgebiet gleich — Birsfelden zahlt keinen Rappen mehr als Reinach oder Aesch. Alle Werte ohne Mehrwertsteuer, Produkt Primeo Standard, Kundengruppe Basis.

Position2026Herkunft der Zahl
PositionBezug im Hochtarif2026rund 31.66 Rp./kWh Herkunft der ZahlEnergie 14.40, Netznutzung 14.20, Abgaben 3.055 Rappen — darin Swissgrid 0.27, Netzzuschlag 2.30, Stromreserve 0.41, solidarisierte Kosten 0.05 und 0.025 fürs Gemeinwesen. Obendrauf 4.10 Prozent Konzession auf Netznutzung und Messtarif. Diese Summe stammt von uns, Primeo veröffentlicht die Posten einzeln.
PositionBezug im Niedertarif2026rund 25.51 Rp./kWh Herkunft der ZahlGleiche Rechnung mit 13.00 Rappen Energie und 9.45 Netznutzung, ebenfalls unsere Addition. Verbrauchsunabhängig kommen 6.00 Franken Grundpreis und 7.00 Franken Messkosten im Monat dazu.
PositionRücklieferung202610.266 Rp./kWh Herkunft der ZahlEin Quartalswert, kein Vertragspreis: der Referenzmarktpreis des Bundes fürs erste Quartal 2026, gültig unter 30 Kilowatt. Sinkt er unter die gesetzliche Schwelle, werden 6.00 Rappen ausbezahlt. Die späteren Quartale sind noch nicht veröffentlicht.
PositionHerkunftsnachweis2026+2.00 Rp./kWh Herkunft der ZahlBei Primeo separat abgegolten, ab 2 Kilowattpeak, für 2026 auf zwei Rappen begrenzt. Kleinere Anlagen werden nicht angenommen.
PositionWert einer eigenen Kilowattstunde202621.39 Rp. Herkunft der ZahlDer Abstand zwischen Hochtarif und Rücklieferung, auch er von uns gebildet. Er ist der Grund, weshalb sich in Birsfelden alles um den Eigenverbrauch dreht.
Ertrag

Wenig Quadratmeter Dach je Wohnung — die Birsfelder Gegenrechnung

Auf einem freistehenden Haus verteilt sich ein Dach auf einen Haushalt. In der Birsfelder Blockbebauung verteilt sich dieselbe Fläche auf sechs, acht oder zwölf Parteien. Wer darin nur den Nachteil sieht, hat die halbe Rechnung gemacht: Wo viele Haushalte unter einem Dach wohnen, läuft zu fast jeder Tagesstunde irgendwo eine Waschmaschine, ein Lift oder eine Umwälzpumpe. Der Strom findet im eigenen Haus einen Abnehmer, statt für 10.266 Rappen abzufliessen.

Wirtschaftlich ist die knappe Fläche über einem Mehrfamilienhaus deshalb oft die dankbarere: Sie produziert weniger, aber ein weit grösserer Teil davon wird zum Bezugstarif verrechnet statt zum Rücklieferpreis. Unten wird mit einem Jahresertrag zwischen 950 und 1'050 Kilowattstunden je Kilowattpeak gerechnet — ein Band, das sich aus abgerechneten Anlagen am Rheinknie ergibt und noch keine Zusage; die Zahl für Ihre Fläche entsteht, wenn Ausrichtung, Neigung, Kamine und Nachbarhöhe aufgenommen sind.

Bewilligung

Ein grosses Dach ist noch kein einfaches Dach

Der Normalfall ist schlank. Im Baselbiet liegt das Verfahren seit Oktober 2013 beim Kanton: Eine genügend angepasste Anlage in der Bauzone wird dem kantonalen Bauinspektorat gemeldet, spätestens dreissig Tage vor der Ausführung, über das Formularportal des Kantons. Strengere kommunale Vorschriften wurden damit aufgehoben, das Gemeindehaus ist also nicht die Adresse. Aufgesetzt und eingereicht wird die Meldung von Ihrem Partnerbetrieb.

Anders läuft es in einer Kern-, Ortsbild- oder Denkmalschutzzone und bei Kultur- oder Naturdenkmälern kantonaler und nationaler Bedeutung. Dann braucht es ein ordentliches Baugesuch, und die Richtlinien der kantonalen Denkmalpflege greifen: je Dachfläche eine einzige zusammenhängende, rechteckige, zum Dachrand parallele Fläche, höchstens zwanzig Zentimeter Aufbauhöhe, reflexionsarme Module, nichts über der Dachlinie. Auf einem Denkmal kommt dachbündige Montage ohne sichtbare Rahmen und Leitungen dazu.

Dass diese zweite Spur hier real ist, hat sich am Kraftwerksareal gezeigt, wo gegen ein Solarprojekt aus Ortsbildgründen Widerstand aufkam. Wer ein Vorhaben startet, klärt darum zuerst die Zone und nicht die Modulfarbe. Diese Vorabklärung erledigen wir, bevor eine Zahl auf dem Papier steht — sie gehört in die Offerte und nicht auf Ihren Schreibtisch.

Beispielrechnung

Ein Birsfelder Mehrfamilienhaus mit 20 Kilowattpeak

Grundlage sind die Primeo-Ansätze 2026; sämtliche Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer. Zwanzig Kilowattpeak, weil das für ein mehrgeschossiges Wohnhaus hier eine realistische Belegung ist — und weil in diesem Fall der Eigenverbrauch die Hauptrolle spielt, nicht die Anlagengrösse.

FallErzeugt (kWh)Im Haus verbrauchtNicht bezogen (CHF)Rücklieferung (CHF)Nutzen je Jahr (CHF)
FallWohnhaus ohne SpeicherErzeugt (kWh)19'000Im Haus verbraucht45 %Nicht bezogen (CHF)2'707Rücklieferung (CHF)1'073Nutzen je Jahr (CHF)3'780
FallWohnhaus ohne SpeicherErzeugt (kWh)21'000Im Haus verbraucht45 %Nicht bezogen (CHF)2'992Rücklieferung (CHF)1'186Nutzen je Jahr (CHF)4'178
FallWohnhaus mit SpeicherErzeugt (kWh)19'000Im Haus verbraucht60 %Nicht bezogen (CHF)3'609Rücklieferung (CHF)780Nutzen je Jahr (CHF)4'389
FallWohnhaus mit SpeicherErzeugt (kWh)21'000Im Haus verbraucht60 %Nicht bezogen (CHF)3'989Rücklieferung (CHF)862Nutzen je Jahr (CHF)4'851

Nutzen je Jahr (CHF) im Vergleich

Wohnhaus ohne Speicher 19'0003'780
Wohnhaus ohne Speicher 21'0004'178
Wohnhaus mit Speicher 19'0004'389
Wohnhaus mit Speicher 21'0004'851

Je länger der Balken, desto grösser der Wert in der Spalte «Nutzen je Jahr (CHF)» der Tabelle darüber. Die Balkenlänge zeigt das Verhältnis der Zeilen zueinander, nicht einen absoluten Massstab.

Annahmen: 20 Kilowattpeak, spezifischer Ertrag im Band 950 bis 1'050 Kilowattstunden im Jahr — ein Regionalwert, verbindlich erst nach der Aufnahme Ihres Dachs. Zur Eigenverbrauchsquote: Wir rechnen hier bewusst nicht mit den 30 Prozent, die für ein Einfamilienhaus ohne Batterie gelten. Ein Haus mit mehreren Parteien hat über den Tag eine gleichmässigere Last, deshalb setzen wir 45 Prozent ohne und 60 Prozent mit Speicher an. Die 45 Prozent sind unsere Annahme für diesen Modellfall und kein belegter Wert; wie hoch der Anteil bei Ihnen ausfällt, hängt an der Zahl der Wohnungen und daran, ob Wärmepumpe oder Ladestationen mitlaufen. Umgekehrt gelesen: In der ersten Variante gehen 55 von 100 erzeugten Kilowattstunden ins Netz, in der zweiten noch 40. Bezug zu 31.66 Rappen im Hochtarif, unserer eigenen Addition; für die Einspeisung der Quartalswert von 10.266 Rappen, gültig im ersten Vierteljahr 2026, der Herkunftsnachweis nicht veräussert. Ohne Modulalterung, Versicherung und Unterhalt.

Aus Birsfelden gefragt

Vier Punkte, die am Rhein anders liegen

01Wir haben ein riesiges Dach am Rhein — reicht das für eine Solar-Anlage?

Fläche ist die einfachste der Voraussetzungen und die einzige, die man von aussen sieht. Zwischen Hafenarealen, Gewerbehallen und dem Kraftwerk gibt es Dächer, auf denen technisch sehr viel möglich wäre. Ob es bewilligt wird, entscheidet aber nicht die Grösse. Am Kraftwerksareal formierte sich Widerstand gegen ein Solarprojekt, weil das Ortsbild dagegen sprach — ein Vorgang, den man kennen sollte, bevor man eine Belegung plant.

Vor die Fläche gehören daher vier Abklärungen: in welcher Zone das Gebäude liegt und ob eine Schutzbestimmung greift, was die Konstruktion an Zusatzlast und Ballast trägt, was der Brandschutz auf einer Halle dieser Grösse verlangt, und wie viel Rückspeisung der Netzanschluss aufnimmt. Fällt eine dieser Antworten unerwartet aus, ändert das Projekt seine Form, nicht sein Schicksal. Diese vier Fragen stellen wir; Sie bekommen das Ergebnis zusammen mit den Offerten.

02Wenig Dach, viele Wohnungen — rechnet sich das überhaupt?

Es rechnet sich sogar besonders gut, und das überrascht viele. Massgebend ist nicht, wie viel eine PV-Anlage produziert, sondern zu welchem Preis die einzelne Kilowattstunde verrechnet wird. Bleibt sie im Haus, ersetzt sie bezogenen Strom zu rund 31.66 Rappen im Hochtarif — unsere Addition der Primeo-Posten. Geht sie ins Netz, bringt sie im ersten Quartal 2026 gut zehn Rappen. Dazwischen liegen rund 21 Rappen, und die sind der ganze Hebel.

Ein Haus mit acht Parteien zieht den ganzen Tag über Strom, während ein Einfamilienhaus mittags oft leer steht. Auf die knappe Fläche eines Wohnblocks kommt deshalb eine hohe Eigenverbrauchsquote, und die PV-Anlage bleibt klein genug, dass Anschluss und Bewilligung unkompliziert bleiben. Bevor man um jedes zusätzliche Modul kämpft, lohnt daher der Blick darauf, wie der erzeugte Strom im Haus verteilt wird. Wie sich mehrere Parteien den Solarstrom teilen und wie abgerechnet wird, klärt der Partnerbetrieb mit Eigentümerschaft oder Verwaltung.

03Das Kraftwerk gehört nicht dem Netz — wer macht in Birsfelden was?

Diese Verwechslung begegnet uns ständig, und sie ist verständlich: Am Rhein steht ein Kraftwerk mit dem Namen des Orts, also nimmt man an, es versorge ihn auch. Tut es nicht. Ein Kraftwerk ist ein Produzent: Es erzeugt Strom und speist ihn ein, genau wie Ihre künftige Anlage, nur in anderer Grössenordnung. Wem Leitung und Zähler gehören, ist eine andere Frage. Das ist der Netzbetreiber, hier Primeo mit Sitz in Münchenstein; die Gemeinde hält ausdrücklich fest, dass die Versorgung über sie läuft. Er baut den Anschluss, gibt die Rückspeisung frei und verrechnet die Netznutzung.

Davon zu trennen ist der Lieferant, der Ihnen die Energie verkauft; in der Grundversorgung ist auch das Primeo, und aus deren Tarifblatt stammen die Rappenwerte auf dieser Seite. Bleibt der Messstellenbetrieb: Zähler setzen, ablesen, Daten liefern. Dafür stehen 7.00 Franken im Monat als eigene Position auf der Rechnung, seit 2026 getrennt vom Grundpreis ausgewiesen. Praktisch heisst das: Anschluss und Rückspeisung gehen an den Netzbetreiber, Preise und Abrechnung an den Lieferanten, die Einmalvergütung an Pronovo, die Baumeldung ans kantonale Bauinspektorat. Vier Adressen — und keine davon müssen Sie selbst anschreiben.

04Woran erkenne ich einen seriösen Solarbetrieb?

An prüfbaren Dingen, nicht am Auftreten. Fragen Sie nach Anlagen, die der Betrieb im unteren Baselbiet gebaut hat, und rufen Sie eine dieser Adressen an. Verlangen Sie eine Offerte, in der Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Elektroarbeiten, Gerüst und Inbetriebnahme einzeln mit Preis stehen — eine einzelne Pauschalzeile lässt sich mit nichts vergleichen. Lassen Sie sich die Garantiedauern schriftlich geben, getrennt nach Produkt, Leistung und Arbeit. Und klären Sie, wer den Anschluss ans Hausnetz ausführt: Das gehört einem konzessionierten Fachbetrieb, der am Ende den Sicherheitsnachweis unterschreibt.

Zwei Verhaltensweisen sollten Sie stutzig machen, unabhängig davon, wer da sitzt. Erstens die Unterschrift schon beim ersten Besuch am Küchentisch: Eine ernst gemeinte Offerte darf man in Ruhe lesen und mit anderen vergleichen. Zweitens ein Rabatt, der nur heute gilt — ein Preis, der morgen verfällt, war nie sauber gerechnet. Wir behaupten nicht, dass nur unsere Partner ordentlich arbeiten; gute Firmen gibt es in der Region reichlich, auch ausserhalb unseres Netzes. Wir nehmen Ihnen bloss den Vergleich ab: bis zu drei Angebote in derselben Gliederung, ohne Werbeanrufe und ohne jede Verpflichtung.

Erst klären, wer beim Dach mitredet — dann rechnen.

Sie nennen uns 4127 und beantworten ein paar Fragen zum Gebäude. Zone, Meldung ans Bauinspektorat, Pronovo-Anmeldung und das Gesuch des Energiepakets laufen danach über uns.

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SeitePhotovoltaik AllschwilWorum es dort gehtNachbargemeinde im Bezirk Arlesheim.
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SeiteMelden oder bewilligen: was eine Solaranlage wirklich brauchtWorum es dort gehtEin Ratgeberartikel zum Weiterlesen.

Datenstand 27. August 2026 · fachlich geprüft von XTREMESOLAR. Quellen: Pronovo — Ansätze der Einmalvergütung 2026 · Primeo Energie — Tarifblatt und Rücklieferung 2026 · Baselbieter Energiepaket — Bonus Photovoltaik-Anlage · Bauinspektorat Basel-Landschaft — Meldung von Solaranlagen · Gemeinde Birsfelden · Bundesamt für Energie — Referenzmarktpreis Sonne. Die Primeo-Werte gelten ab dem 1. Januar 2026 und verstehen sich ohne Mehrwertsteuer; jede Summe, die wir selbst gebildet haben, ist im Text so bezeichnet. Weil Bundesansätze jährlich und der Marktpreis quartalsweise wechseln, nehmen wir diese Seite jedes Quartal erneut in die Hand.